Nachrichten

Digital-Konferenz »Open Science«: Sonderkonditionen für BIB-Mitglieder

München. Am 16. September findet in München die Konferenz Open Science der Akademie der Deutschen Medien statt. Auf der Veranstaltung diskutieren Top-Entscheider aus Verlagen, Bibliotheken und Handel zukunftsträchtige Kooperations- und Lizenzmodelle rund um das DEAL-Projekt, die Open Access-Transformation und klassische Subskriptions-Modelle. DEAL, Open Access oder klassische Subskription?! Die digitale Transformation stellt Verlage und Bibliotheken gleichermaßen

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Rezensentinnen* gesucht,

BuB ist die auflagenstärkste bibliothekarische Fachzeitschrift im deutschsprachigen Raum – doch darüber hinaus noch viel mehr: Die BuB-Redaktion ist Partner in der Lektoratskooperation und im Rahmen der dortigen Arbeitsteilung für die Anwerbung und Betreuung von Rezensentinnen zuständig. Über 300 erfahrene Bibliothekarinnen in ganz Deutschland erstellen derzeit regelmäßig als freie Mitarbeiterinnen in ihrer Freizeit und gegen Honorar Rezensionen deutschsprachiger Neuerscheinungen für die Lektoratskooperation – und wirken damit an zentraler Stelle am Bestandsaufbau in Öffentlichen Bibliotheken mit. Das ist eine hohe Zahl, doch es dürften gerne noch mehr Mitarbeiterinnen sein. Gerade für exotischere Literaturgebiete, aber auch in den Bereichen Naturwissenschaft, Technik und Mathematik gibt es noch freie Plätze.

Eine Mitarbeit lohnt sich: Rezensentinnen werden Teil eines Netzwerks engagierter und erfahrener Bibliothekarinnen. Einsteigerinnen erhalten Hilfe durch persönliche Rückmeldungen. Durch die Begutachtung aktueller Literatur bleiben Mitarbeiterinnen in ihrem Fachgebiet kontinuierlich auf dem Laufenden. Für jedes besprochene Buch gibt es ein Honorar von 25 Euro, die Rezensionsexemplare dürfen behalten werden.

Als Rezensentin selbst sollte man gute Kenntnisse im jeweiligen Fachgebiet mitbringen. Von Vorteil ist es, wenn man bereits einen soliden Überblick über die bisher erschienene Literatur des Fachgebiets besitzt. Das heißt, man sollte Standardwerke, Verlage und wichtige Autoren kennen. Auch sollten Rezensentinnen eine Vorstellung davon haben, wie Titel in der Bibliothek genützt werden. Spaß am Lesen und eine gewisse Leidenschaft fürs Thema sind unabdingbar. Außerdem sind handwerkliche Fähigkeiten notwendig: Rezensentinnen sollten gut formulieren und Gedankengänge auf den Punkt bringen können. Sie müssen sich trauen, ein präzises Urteil abzugeben. Wenn ein Buch nichts taugt für eine Öffentliche Bibliothek, ist es wichtig, dass man das deutlich feststellt. Damit schützt man schließlich Kolleginnen in ganz Deutschland vor Fehlkäufen.

Ist Ihr Interesse geweckt? Für alle Fragen rund um eine Mitarbeit als Rezensentin in der Lektoratskooperation steht die BuB-Redaktion (bub@bib-info.de / 07121/349114) gerne zur Verfügung.

Bernd Schleh, Leitender BuB-Redakteur

*Aus Gründen der Lesbarkeit wird in diesem Editorial nur die weibliche Form verwendet – das Angebot gilt natürlich auch für Bibliothekare.

Editorial aus BuB 8-9/2019

BuB-Heft 8-9/2019

SCHWERPUNKT Internationalisierung

Die weiteren BuB-Hefte haben folgende Themen-Schwerpunkte:

  • Oktober 2019: Frankfurter Buchmesse
  • November 2019: Bibliotheken und Zivilgesellschaft
  • Dezember 2019: Barrierefreiheit

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Nachrichten

Bibliotheksstärkungsgesetz in NRW | BIB Sommertour, Teil I

Am 4. Juni gab es eine Anhörung zum Bibliotheksstärkungsgesetz im Landtag Nordrhein-Westfalen (NRW), das Gesetz wird voraussichtlich im November 2019 beschlossen. Als Berufsverband wollen wir mit Ihnen – den Mitarbeitenden in den Öffentlichen Bibliotheken Nordrhein-Westfalens – ins Gespräch kommen, um gemeinsam zu überlegen, wie wir die Umsetzung begleiten können, und welche Rahmenbedingungen und unterschiedlichen Positionen

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Der Bibliothekar als Held

Die soziale Funktion von Bibliotheken wird auch hierzulande in Fachkreisen immer wieder intensiv diskutiert. Ein besonderer Aspekt, der Umgang mit Obdachlosen und anderen Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen, wird derzeit in einem aktuellen US-Spielfilm beleuchtet, der seit Anfang dieser Woche auch in deutschen Kinos läuft: »Ein ganz gewöhnlicher Held« mit prominenter Besetzung (Christian

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GBV-Verbundkonferenz in Weimar

Weimar. Am 24. September findet im Audimax der Bauhaus-Universität Weimar die 23. Verbundkonferenz des Gemeinsamen Bibliotheksverbunds (GBV) statt. Wie auch schon in den Vorjahren wird es zum einen darum gehen, über aktuelle Entwicklungen im GBV zu informieren und ins Gespräch zu kommen. Hier sollen die Berichte der Verbundleitung, der Verbundzentrale und des Fachbeirats als Einstieg

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Ausstellung »Die Bauhausbücher« an der UB Trier

Trier. Die Universitätsbibliothek Weimar zeigt im Sommer die Wanderausstellung »Bauhausbücher« an der Universitätsbibliothek in Trier und übernimmt im Herbst selbst eine Ausstellung aus Weimars Partnerstadt an der Mosel. Die Ausstellungseröffnung der bereits seit April in Weimar zu erlebenden Ausstellung findet am 7. August um 18 Uhr in der Universitätsbibliothek Trier statt. Mit viel positiver Resonanz

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Wissenschaftliche Bibliothek

Blick auf die Fassade. Foto: ARGE Aktienspinnerei

Erst Spinnerei, dann Universitätsbibliothek

  Für die Universitätsbibliothek und das Universitätsarchiv Chemnitz wird ein alter Industriebau modernisiert – die Alte Aktienspinnerei. Das Gebäude behält den Charakter eines Fabrikgebäudes aus dem 19. Jahrhundert und wird eine moderne Bibliothek beherbergen, die rund um die Uhr geöffnet haben wird. Es entsteht eine sehr besondere Bibliothek, die nicht nur ein Speicher für gedruckte

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Öffentliche Bibliothek

Ein Blick zurück auf die Volksbibliothekare im Dritten Reich

Volksbibliothekare im Nationalsozialismus: Handlungsspielräume, Kontinuitäten, Deutungsmuster. Herausgegeben von Sven Kuttner und Peter Vodosek. Wiesbaden: Harrassowitz 2017 (in Kommission). 324 Seiten: Illustrationen. (Wolfenbütteler Schriften zur Geschichte des Buchwesens; 50) ISBN 978-3-447-10720-4; ISSN 0724-9586 – Festeinband, EUR 74, –. Unübersehbar ist die Spur der Beschäftigung mit der Geschichte der öffentlichen Bibliotheken, die Peter Vodosek hinter sich herzieht

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Bau

School 7

School 7: IFLA-Bibliothek des Jahres 2018

  Die niederländische Bibliothek »School 7« wurde auf dem Kongress der International Federation of Library Associations (IFLA) im August zur »Public Library of the Year 2018« ernannt. Der internationale Preis zeichnet neue und innovative Bibliotheken aus. Die Jury zeigte sich beeindruckt von der Art und Weise, wie die Bibliothek in Den Helder mit lokalen Partnern

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Politik

Nachhaltigkeit, Bibliotheken, Agenda 2030

Agenda 2030: Mit kleinen Maßnahmen Großes bewirken

Wir erleben mittlerweile hautnah, dass unsere Welt im Umbruch ist. Wetterbedingte Katastrophen weltweit kündigen an, was Wissenschaftler uns schon lange prognostizieren. Wir wissen, dass das Minimalziel des Pariser Klimaabkommens – die Begrenzung der menschengemachten globalen Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius der vorindustriellen Werte – eigentlich nicht ausreicht. Und selbst dieses Ziel ist momentan

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Praxis

70 Jahre und über 70.000 Seiten – BuB feiert Jubiläum

70 Jahre und über 70 000 Seiten – BuB lohnt den Rückblick, denn die Zeitschrift dokumentiert nicht nur die bibliothekarische Fachdiskussion – anfangs allein die der Öffentlichen Bibliotheken – in herausragender Weise, sondern sie ist auch Spiegel der deutschen (kulturellen) Nachkriegsentwicklung. Schon der Beginn ist ohne die Zeitgeschichte nicht deutbar. Der Beginn Im November 1948 erschien

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