Umweltstiftung: Freiexemplar für Bibliotheken

Berlin. Die Deutsche Umweltstiftung möchte das Buch »Unter 2 Grad?« möglichst vielen Menschen zugänglich machen. Denn es liefert interessierten Lesern eine objektive Informationsquelle über das Pariser Abkommen, das die globale Erderwärmung auf unter zwei Grad senken soll und am 22. April von allen 196 Staaten unterzeichnet wurde, die am Pariser Klimagipfel teilgenommen hatten. Dabei regt das Buch die Entwicklung einer eigenen Position zur Klimapolitik sowie eigenverantwortliches Handeln an und vermittelt unterschiedliche Sichtweisen auf Chancen, Risiken und Maßnahmen des Abkommens.

Damit Schülern, Studenten und anderen interessierten Lesern die Auseinandersetzung mit dem Klimawandel ermöglicht wird, überlässt die Umweltstiftung das Buch möglichst vielen Bibliotheken in ganz Deutschland kostenlos. Dazu wurde im April auf der nachhaltigen Crowdfunding-Plattform EcoCrowd eine Crowdfunding-Kampagne durchgeführt, die über 6.000 Euro einbrachte. Mit diesen Mitteln können nun Bibliotheksexemplare finanziert werden.

Bibliotheken können sich unter http://unter2grad.de/die-crowdfunding-kampagne/  als Interessenten für ein Freiexemplar registrieren.

»Klimaschutz geht alle an«, Deutsche Umweltstiftung

Was bringt dieses Abkommen? Inwiefern ist es verbindlich und zielführend? Welche Regelungen zur Emissionsreduzierung sind darin enthalten, an die sich alle teilnehmenden Nationen halten müssen? Dies sind nur einige wenige Fragen, die das Pariser Abkommen aufwirft. Genug Stoff zur Diskussion birgt es auf jeden Fall. Doch es sollte nicht nur in den Kreisen ausgewählter Politiker diskutiert werden, sondern in der breiten Öffentlichkeit. Denn Klimaschutz geht alle an.

In dem Klima-Buch analysieren über 30 namhafte Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Medien, Politik und Umweltbewegungen die Ergebnisse, Zielvorgaben und Maßnahmen des Klimagipfels. Darunter Franz Alt (ehemaliger Moderator des Politmagazins Report und Leiter der Zukunftsredaktion des SWR), Maria Krautzberger (Präsidentin des Umweltbundesamtes) und Anton Hofreiter (Vorsitzender der Bundestagsfraktion der Grünen).

(red. / 6.5.16)

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