Nachrichten

Neue Ausstellung: Wenn das Buch vom Buch erzählt

  Ab dem 25. Februar 2017 dreht sich in der Wehrgang-Galerie in der internationalen Jugendbibliothek auf Schloss Blutenburg in München alles nur noch um das eine Thema: Bücher! »Wenn das Buch vom Buch erzählt« heißt die neue Bilderbuchausstellung, in der zahlreiche Gedankenspiele angestellt werden über das Lesen und den Leser, über Büchermacher und Buchliebhaber, über

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Mehr Mut wagen

Sie sind gut ausgebildet, hochmotiviert, ehrgeizig und haben noch vor nicht allzu langer Zeit ihr Studium oder ihre Berufsausbildung abgeschlossen? Dann zählen sie vermutlich zu den sogenannten Young Professionals. Ihnen ist das Schwerpunkt-Thema der aktuellen BuB-Ausgabe gewidmet. Arbeitgeber schätzen Sie, weil Sie flexibel sind, was die Arbeitszeit und auch den Arbeitsort angeht. Sie bringen neue Ideen, neue Impulse in die Belegschaft.

Die reale Arbeitspraxis sieht leider häufig anders aus. Unbezahlte Überstunden, wenig Wertschätzung und ein geringes Gehalt sind in vielen Branchen Realität für junge Arbeitskräfte.Der Einstieg in den Arbeitsmarkt ist schwierig. Ab Seite 104 stellen wir Ihnen zwei Young Professionals vor, die es geschafft haben: Rebecca Luksch und Anna Klug sind beide direkt nach dem Studium in verantwortungsvolle Fach- und Führungspositionen gekommen. Neue Aufgaben, ein neues Umfeld, von der Theorie in die Praxis, viel Verantwortung – der Sprung ins kalte Wasser. »Mehr Mut wagen«, das ist es, was die beiden jungen Arbeitnehmern raten.

Und die Arbeitgeber? Immer wieder können wichtige Fach- und Führungspositionen nicht adäquat besetzt werden. Gut ausgebildete Young Professionals werden händeringend gesucht. Der demografische Wandel wird die Situation noch erschweren. Die Austrittswelle der vielen in den 1970er-Jahren angestellten Bibliothekare kündigt sich bereits an. Um die besten Talente für eine Karriere in der Bibliothek zu begeistern, genügt es nicht mehr, die immer gleiche Stellenanzeige zu schalten, in der beschrieben wird, was die Bibliothek alles von ihrem zukünftigen Arbeitnehmer erwartet. Im Gegenteil: Unternehmen und auch nicht-kommerzielle Institutionen müssen sich zunehmend als attraktive Arbeitgeber präsentieren, sich ein positives Image aufbauen, sie müssen »Employer Branding« betreiben. Das Konzept erläutern wir ab Seite 98. Auch für die Arbeitgeber gilt es also, mehr Mut zu wagen.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg auf Ihrem persönlichen Karriereweg. Vielleicht bringt Ihnen diese BuB-Ausgabe hierzu einige Anregungen. In jedem Fall wünschen wir Ihnen viel Spaß bei der Lektüre.

Steffen Heizereder, BuB-Redakteur

BuB Heft 02-03/2017

SCHWERPUNKT Young Professionals

Die weiteren BuB-Hefte haben folgende Themen-Schwerpunkte:

  • April 2017: Europa der Bibliotheken
  • Mai 2017: Bibliothekartag Frankfurt/Main
  • Juni 2017: Kunst und Bibliotheken

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Nachrichten

»Nacht der Bibliotheken« 2017: Orte zum Treffen, Träumen, Lernen

  Das ist das Wunderbare an Bibliotheken: Sie sind Orte zum Treffen, Träumen und Lernen, an denen alle Menschen willkommen sind. Gemeinsam mit ihren vielen Besuchern – mehr als 50.000 werden erwartet – feiern die Bibliotheken in Nordrhein-Westfalen am Freitag, 10. März 2017, die siebte »Nacht der Bibliotheken«. Wie der Verband der Bibliotheken des Landes

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Universitätsbibliothek der TU Chemnitz erhält »Open Library Badge 2016«

Die Universitätsbibliothek der Technischen Universität (TU) Chemnitz wurde mit dem »Open Library Badge 2016« ausgezeichnet. Wie die Universität mitteilt, wurde damit der bibliothekarische Einsatz der Universitätsbibliothek für mehr Offenheit in Wissenschaft und Gesellschaft gewürdigt. Beispiele hierfür seien das Publizieren in Open Access und der Einsatz von Open-Source-Software etwa für die Universitätsbibliografie oder den Online-Katalog. Ziel

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Kindheit

Prominente erzählen über die Bücher ihrer Kindheit

Im Rahmen des »Münchner Stiftungs Frühlings« startet die Stiftung Internationale Jugendbibliothek am Dienstag, den 28. März 2017 um 19 Uhr  eine neue Veranstaltungsreihe. Wie die  Internationale Jugendbibliothek mitteilt, möchte die Stiftung unter dem Titel »Bücher der Kindheit« prominente Gäste aus Kultur, Gesellschaft, Wirtschaft und Politik einladen, sich an frühe Leseerlebnisse zu erinnern und von den

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Tripitaka

41 Pakete, 400 Bände, 12 Regalmeter: Bayerische Staatsbibliothek erhält mongolisches Tripitaka

  Außergewöhnlich sind Inhalt und Umfang der jüngsten Schenkung an die Bayerische Staatsbibliothek: ein Tripitaka aus der Inneren Mongolei, ein 400 Bände starker buddhistischer Kanon in mongolischer Sprache. Wie die Bayerische Staatsbibliothek jetzt mitteilt, besitzt sie damit das bislang einzige Exemplar der Neuausgabe des mongolischen Tripitaka in Deutschland. Spender sei der »ehrwürdige Meister« Chin Kung

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Lesesaal

Employer Relations

Arbeitgeber, bewerbt euch! Wie der Fachkräftemangel einen Paradigmenwechsel erzwingt

  In der traditionellen Logik bieten Organisationen Stellen an, auf die sich Arbeitnehmer bewerben. Der Fachkräftemangel verändert die Situation. Die Suchenden werden zu Gesuchten, Arbeitgeber müssen um die Gunst von Fachkräften buhlen. Wie so oft bestimmt die Knappheit der Güter die Preisentwicklung auf dem Markt. Strategien müssen deshalb neu konzipiert, Rollenverständnisse in Frage gestellt und

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Praxis

Makerspace

Der Makerspace: Ort für Kreativität und Wissenstransfer

  Durch die digitale Transformation befindet sich unsere Gesellschaft im Umbruch. Dies gilt auch für die Rolle der Öffentlichen Bibliotheken. Der Umgang mit neuen Technologien ist einer der Schlüssel für die gesellschaftliche Teilhabe. Der gleichberechtigte Zugang zu Wissen hat sich längst weit über das geschriebene Wort hinaus entwickelt. Digitale Chancengerechtigkeit ist für unsere Gesellschaft zu

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Wissenschaftliche Bibliothek

Provenienzforschung und Restitution

  Die Historikerin Lucy S. Dawidowicz kam als Angestellte des American Jewish Joint Distribution Committe 1947 nach Offenbach in das sogenannte »Offenbacher Depot«. Kistenweise stapelte sich dort jüdisches Schriftgut, durch die Nationalsozialisten zusammengeraubt aus ganz Europa. Dawidowicz nahm die dort eingelagerten Bücher als »verwaiste und heimatlos stumme Überlebende ihrer ermordeten Besitzer« wahr.[1] Auch in der

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Schulbibliotheken / Spezialbibliotheken

Fahrbibliotheken gestern und heute: »Wir kommen Ihnen entgegen«

  Mobile Bibliotheken begegnen uns heute überall auf der Welt in vielen Varianten. Eine der ersten mobilen Bibliotheken soll Berichten nach im Heer von Napoleon entstanden sein: »Er hatte auf seinen Feldzügen eine kleine Reisebibliothek in der Kutsche, der Wechsel vom gelehrten Barock zur kritischen Aufklärung hatte bereits die gewichtigen Foliobände durch elegante und leichte

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