IFLA Global Vision: Jetzt wählen!

Den Haag (Niederlande). Jede Stimme zählt – nicht nur bei der Bundestagswahl. Auch der Weltverband der BibliothekarInnen und Bibliotheksverbände IFLA ruft zur Stimmabgabe auf, und zwar weltweit. Noch bis Ende September können alle Bibliothekare, Informationsspezialisten und Mitarbeiter, die in Bibliotheken oder Informationseinrichtungen beschäftigt sind, die globale Zukunftsvision und -strategie der IFLA mitbestimmen. Es ist eine Frage der Solidarität, dauert nur drei Minuten und zur Abstimmung geht es hier: https://globalvision.ifla.org/vote/

Den enormen Herausforderungen der Globalisierung können Bibliothekare nur gemeinsam standhalten. Aus diesem Grund hat die IFLA unter ihrem neuen Generalsekretär Gerald Leitner diese aufwendige Initiative angestoßen. Die Antwortmöglichkeiten auf dem Abstimmungsbogen basieren auf den Ergebnissen der Auftaktveranstaltung zum „Global Vision“-Projekt und den sechs regionalen Workshops, die IFLA zwischen April und Juli 2017 organisiert hatte. Dabei trafen sich Führungskräfte aus dem Bibliotheksbereich aus mehr als 140 Ländern, um ihre Ansichten zu den in den Fragen enthaltenen Themen zu äußern.

Gerald Leitner, IFLA, Den Haag

In sechs regionalen Konferenzen wurden die Thesen für den „Global Vision“-Bericht weltweit intensiv diskutiert. Hier sind die Teilnehmer des Europa-Workshops in Madrid zusammen mit IFLA-Generalsekretär Gerald Leitner zu sehen. Foto: IFLA

 

Die IFLA will, dass die Diskussion über die Globale Vision bei jeder Bibliothekarin und jedem Bibliothekar ankommt und damit zu einer echten Strategie von unten nach oben wird. Zusammen mit den Ergebnissen der von IFLA organisierten Zusammenkünfte sowie den weltweit von Bibliotheksmitarbeitenden selbstorganisierten Treffen, werden die Resultate der Abstimmung in den „Global Vision“-Report der IFLA einfließen. Dieser Plan soll dabei helfen, eine gemeinsame weltweite Strategie für Bibliotheken zu finden, die von der internationalen Politik und Gesellschaft wahr- und ernstgenommen wird. Der abschließende Bericht soll 2018 vorliegen.

Weitere Informationen gibt es unter https://globalvision.ifla.org/ oder https://www.ifla.org/node/11680.

slh / 7.9.2017

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