Sabine Homilius wird neue Präsidentin der BID

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Sabine Homilius ist seit 2004 Leiterin der Stadtbücherei Frankfurt am Main. Foto: privat

Die Leiterin der Stadtbücherei Frankfurt am Main, Sabine Homilius, wurde von der Mitgliederversammlung des Dachverbandes Bibliothek und Information Deutschland (BID) einstimmig zur neuen Präsidentin gewählt.  Wie die BID mitteilt, tritt sie ihr Amt am 1. April 2019 an und wird dann Nachfolgerin von Heinz-Jürgen Lorenzen, der in den Ruhestand geht. Die Amtsübergabe wird auf dem Bibliothekskongress 2019 in Leipzig erfolgen.

Sabine Homilius leitet seit 2004 die Stadtbücherei Frankfurt am Main. Nach dem Studium der Slawistik und Anglistik in Leipzig und Moskau, hat sie Mitte der 1990er-Jahre die Ausbildung für den höheren Bibliotheksdienst absolviert. Ihre erste berufliche Station war die Universitätsbibliothek Marburg, wo sie als Fachreferentin für neuere Philologien und osteuropäische Geschichte zuständig war. Von 1998 bis 2004 leitete sie das Bibliothekszentrum Geisteswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt und wechselte dann 2004 von der wissenschaftlichen an die Öffentliche Bibliothek. Homilius ist derzeit Geschäftsführende Vorsitzende des Landesverbandes Hessen im Deutschen Bibliotheksverband.

Homilius Vorgänger im Amt des BID-Präsidiums, Heinz-Jürgen Lorenzen ist seit 1995 Direktor der Büchereizentrale und Geschäftsführer des Büchereivereins Schleswig-Holstein. Bereits seit 1984 ist Lorenzen im Aufsichtsrat der ekz.bibliotheksservice GmbH vertreten, zurzeit als Aufsichtsrats-Vorsitzender. Aktuell ist Lorenzen auch Geschäftsführer des Landesverbandes Schleswig-Holstein im Deutschen Bibliotheksverband (dbv). Einen Rückblick auf 35 Jahre im Bibliothekswesen und einen Ausblick in Die Zukunft hat Lorenzen in einem ausführlichen interview in der Juni-Ausgabe von BuB gegeben.

red / 5.7.2018

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