Krisenmanagement-Lehrbuch für Öffentlichen Gesundheitsdienst veröffentlicht

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Die TIB in Hannover hat gemeinsam mit der Akademie für ein neues Lehrbuch zum Krisenmanagement veröffentlicht. Das Werk ist Open Access verfügbar. Foto: TIB/C. Bierwagen

 

Aufgrund der aktuellen Lage im Zusammenhang mit der Verbreitung des neuen Coronavirus stellen die Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen und die TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften eine Vorabversion des Lehrbuchs »Krisenmanagement – Lehrbuch für den Öffentlichen Gesundheitsdienst« Open Access zur Verfügung. Das gab die TIB in einer Pressemitteilung bekannt.

Es ist Teil einer bisher achtteiligen Reihe von Lehrbüchern, die von eingeladenen Fachleuten in einer Reihe von Book Sprints erarbeitet wurden.

Checklisten zu Kommunikation, Infrastruktur und Ausstattung im Krisenstab

Das Lehrbuch gibt Hinweise, wie sich Gesundheitsämter, aber auch andere Einrichtungen des Gesundheitswesens, zielgerecht auf Krisensituationen vorbereiten können. Dabei vermittelt es die Grundlagen des Krisenmanagements. Neben fachlichen Gesichtspunkten werden insbesondere Handlungsempfehlungen für die Einsatzplanung und Stabsarbeit gegeben. Checklisten zur Kommunikation, Infrastruktur und Ausstattung im Krisenstab sowie Planungshilfen und Vorlagen für Gesundheitsämter und Krankenhäuser ergänzen das Lehrbuch.

Das Buch ist Teil eines vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) geförderten Gemeinschaftsprojektes der Akademie für Öffentliches Gesundheitswesen und der TIB, in dem auf der Basis mehrerer Book Sprints die Reihe »Lehrbücher für den Öffentlichen Gesundheitsdienst« von über 100 Fachexpertinnen und Fachexperten geschrieben wird. Diese frei lizenzierten Open Educational Resources (OER), freie und offene Lehr- und Lernmaterialien, werden fortlaufend ergänzt und aktualisiert und sind über Digital Object Identifier (DOI) nachhaltig verfügbar.

Über die TIB

Die TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek versorgt als Deutsche Zentrale Fachbibliothek für Technik sowie Architektur, Chemie, Informatik, Mathematik und Physik Wissenschaft, Forschung, Industrie und Wirtschaft mit Literatur und Information in gedruckter und elektronischer Form.

Für Fach- und Forschungscommunities stellt die TIB unter www.tib.eu wissenschaftliche Inhalte, digitale Dienste und Methodenkompetenz bereit, um die verschiedenen Phasen des wissenschaftlichen Arbeitens zu unterstützen. Über ihr Recherche- und Bestellportal bietet die Bibliothek Zugriff auf mehr als 95 Millionen von der TIB indexierte technisch-naturwissenschaftliche Datensätze. Mit eigens entwickelten Suchtechnologien können im AV-Portal der TIB (https://av.tib.eu/) die Inhalte wissenschaftlicher Videos aus Technik und Naturwissenschaften durchsucht werden. Als forschende Bibliothek betreibt die TIB angewandte Forschung und Entwicklung, um neue Dienstleistungen zu generieren und bestehende zu optimieren. Die Schwerpunkte liegen auf Data Science, nicht-textuellen Materialien, Open Science und Visual Analytics. Die TIB ist eine Stiftung öffentlichen Rechts des Landes Niedersachsen. Sie ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.

red / 9.4.2020

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