Grimm-Zentrum schränkt Zugang für Externe ein

Berlin. Für die Universitätsbibliothek im Jacob-und-Wilhelm-Grimm-Zentrum gelten seit 1. Oktober neue Zugangsregeln. Die sogenannte »HU-Homezone«, in denen die Arbeits- und Leseplätze von 8 bis 19 Uhr Studierenden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Humboldt-Universität zu Berlin vorbehalten sind, ist ausgeweitet worden und umfasst nun alle Arbeitsplätze im ersten bis fünften Obergeschoss. Nicht-HU-Angehörige können in dieser Zeit lediglich die Arbeitsplätze im Erdgeschoss und der siebten Etage benutzen. Nach 19 Uhr stehen die Arbeitsplätze im Grimm-Zentrum allen Nutzerinnen und Nutzern uneingeschränkt zur Verfügung.

Andreas Degkwitz – Direktor der UB der Humboldt-Universität – erklärt dazu: »Die Besucherzahlen liegen in der Regel bei über 5 000 Personen täglich und sind damit doppelt so hoch wie nach den im Hochschulbau gängigen Planungsparametern angenommen. Sehr oft sind unmittelbar nach Öffnung des Hauses keine Arbeits- und Leseplätze mehr frei.« Eine in 2012 durchgeführte Umfrage zur Nutzung des Hauses habe ergeben, dass mehr als 40 Prozent aller Nutzerinnen und Nutzer des Grimm-Zentrums nicht zur Humboldt-Universität gehören. »Vor diesem Hintergrund kann die Universität mit dem Grimm-Zentrum ihr Angebot und ihre Verpflichtung gegenüber den Angehörigen der Humboldt-Universität nur noch eingeschränkt erfüllen«, begründet Degkwitz die neue Regelung.

Kleiner Lichtblick auch für externe Nutzer: An den Wochenenden ist die Bibliothek nun bis 22 Uhr geöffnet. (Foto: C. Schiller – Fotolia.com; 4.10.2013)

 

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