Politik

»Chemnitz diskutiert« als Vorbild für Bibliotheken?

  »Wir wollen, dass Sie schöner streiten!«[1] Ein spannendes Projekt, für das sich die Bibliotheken öffnen möchten – und das nicht zuletzt auch Potenzial für den Umgang mit rechter Literatur bietet. In Zeiten, in denen die Gesellschaft auseinanderzudriften scheint, braucht es neue Möglichkeiten, (wieder) miteinander ins Gespräch zu kommen. Gestritten in der Sache wurde auch

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Agenda 2030: Mit kleinen Maßnahmen Großes bewirken

Nachhaltigkeit, Bibliotheken, Agenda 2030

Wir erleben mittlerweile hautnah, dass unsere Welt im Umbruch ist. Wetterbedingte Katastrophen weltweit kündigen an, was Wissenschaftler uns schon lange prognostizieren. Wir wissen, dass das Minimalziel des Pariser Klimaabkommens – die Begrenzung der menschengemachten globalen Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius der vorindustriellen Werte – eigentlich nicht ausreicht. Und selbst dieses Ziel ist momentan

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Eine kritische Würdigung der neuen Berufsethik der BID

  Im Oktober 2017 hat Bibliothek und Information Deutschland (BID) die Neufassung seiner Ethischen Grundsätze beschlossen und im Novemberheft von BuB der bibliothekarischen Öffentlichkeit zugänglich gemacht.[1] Damit hat BID eine für Deutschland vergleichsweise junge Tradition fortgesetzt. Während die älteste bibliothekarische Berufsethik in den USA 1938/39 verabschiedet wurde, ist das Gros der inzwischen über 70 nationalen

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ENSULIB-Konferenz in Berlin: »Grüne« Bibliothek steht weltweit im Fokus

Am 16. und 17. August fand im Vorfeld des diesjährigen IFLA-Weltkongresses in Berlin eine Satellitenkonferenz[1] von ENSULIB[2] – der Environment, Sustainability and Libraries Special Interest Group der IFLA – statt, deren Fokus auf ökologischer Nachhaltigkeit und der gesellschaftlichen Rolle der Bibliotheken liegt. Die Philologische Bibliothek der Freien Universität (FU) war Gastgeber der Konferenz. Sie wurde

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Die kritische Edition von Hitlers »Mein Kampf« – Eine Analyse

Hitlers »Mein Kampf«

  Am 31. Dezember 2015, also 70 Jahre nach Hitlers Tod, erlischt das Urheberrecht an seinem Buch »Mein Kampf«. Damit kommt ein Dilemma zurück auf die Tagesordnung, das sich 70 Jahre lang vermeintlich einfach im Giftschrank der Geschichte verstecken ließ: Wie soll mit einem Buch umgegangen werden, dessen Autor wie kein zweiter Hass und Vernichtung

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Veränderung als Konstante: Ergebnisse der BIB-Mitgliederbefragung online verfügbar

Reutlingen. Der Berufsverband Information Bibliothek e.V. (BIB) ist zukunftsfähig, weil … »die Mitglieder die Basis sind und diese wollen den Berufsverband weiterentwickeln. Unsere Berufsgruppe muss und will sich den Herausforderungen stellen!«, kommentiert ein Mitglied in der Mitgliederbefragung »Zukunft gemeinsam gestalten«, die der  Berufsverband in Auftrag gegeben hat. Der Wunsch nach Aufbruch, Veränderung, Weiterentwicklung und  Mitgestaltung

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dbv Berlin begrüßt Neuausrichtung des Bestandsmanagements der ZLB

Die Neuausrichtung der Berliner Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) schlägt immer höhere Wellen. Seit Wochen beharken sich die Kontrahenten in diversen Mailinglisten sowie in Artikeln und Online-Portalen der Hauptstadtpresse. Im Mittepunkt der Auseinandersetzung steht die Entscheidung der ZLB-Leitung, künftig der ekz.bibliotheksservice GmbH in Reutlingen einen Großteil der Medienerwerbung zu übertragen. Die Entscheider in der ZLB versprechen sich davon

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Pro & Contra: Sollen Bibliotheken sonntags öffnen?

Wenige Themen erhitzen die Gemüter so sehr wie die Diskussion um die Sonntagsöffnung von (Öffentlichen) Bibliotheken. Zwei Lager stehen sich weitgehend unversöhnlich gegenüber. Im Folgenden argumentieren Brigitte Behrendt und Guido Weyer, wieso Bibliotheken als zeitgemäße Einrichtungen sonntags unbedingt ihre Türen öffnen sollten. Iris Kräutl vertritt die Gegenposition und ruft zum Schutz der Arbeitnehmerrechte auf: Der Sonntag diene der Erholung

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Das Freihandelsabkommen TTIP betrifft auch die Bibliotheken

Größer könnten die Gegensätze nicht sein: Für die einen ist TTIP »Ein Programm für Wohlstand«, für Innovation, Wachstum und Arbeitsplätze durch Freihandel, die große Chance zur Belebung der Weltwirtschaft, ein Symbol für die Stärkung der transatlantischen Allianz gegen die Despoten des Ostens und der Einstieg in die längst überfällige Beseitigung von staatlichen Kultursubventionen; für die

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Die Erhaltung schriftlicher Überlieferung und die Notwendigkeit des Kulturgutschutzes

Brennendes Buch

Der Erste Weltkrieg gilt als Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts: mehr als 17 Millionen Tote, unvorstellbares menschliches Leid, katastrophale Zerstörungen – nicht zuletzt an bedeutenden Kulturgütern. BuB nimmt deshalb den 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs zum Anlass, über die Notwendigkeit des Kulturgutschutzes nachzudenken. Die beiden Experten für Bestandserhaltung, Irmhild Schäfer und Michael Vogel, geben

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