Beiträge zum Stichwort ‘ Provenienzforschung ’

Provenienzerschließung am Altbestand

  In der Dezemberausgabe 2016 hat BuB ausführlich über den schwierigen Umgang mit »NS-Raubgut« informiert. Damit ist das Thema Provenienzforschung aber keineswegs abgeschlossen, wie Annelen Ottermann im folgenden Beitrag aufzeigt. Anhand des HeBIS-Verbunds und der Wissenschaftlichen Stadtbibliothek Mainz gibt sie einen exemplarischen Einblick in ein aktuelles Provenienzforschungsprojekt abseits der NS-Raubgutforschung. Provenienzerschließung zwischen Dienstleistung und Forschung

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Provenienzforschung und Restitution

  Die Historikerin Lucy S. Dawidowicz kam als Angestellte des American Jewish Joint Distribution Committe 1947 nach Offenbach in das sogenannte »Offenbacher Depot«. Kistenweise stapelte sich dort jüdisches Schriftgut, durch die Nationalsozialisten zusammengeraubt aus ganz Europa. Dawidowicz nahm die dort eingelagerten Bücher als »verwaiste und heimatlos stumme Überlebende ihrer ermordeten Besitzer« wahr.[1] Auch in der

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