Beiträge zum Stichwort ‘ NS-Raubgut ’

Provenienzforschung und Restitution

  Die Historikerin Lucy S. Dawidowicz kam als Angestellte des American Jewish Joint Distribution Committe 1947 nach Offenbach in das sogenannte »Offenbacher Depot«. Kistenweise stapelte sich dort jüdisches Schriftgut, durch die Nationalsozialisten zusammengeraubt aus ganz Europa. Dawidowicz nahm die dort eingelagerten Bücher als »verwaiste und heimatlos stumme Überlebende ihrer ermordeten Besitzer« wahr.[1] Auch in der

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Sonderbestand der UB Mainz wird auf geraubtes Kulturgut geprüft

Kulturgut

Das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste unterstützt die dezentrale Suche nach verfolgungsbedingt entzogenem Kulturgut während der nationalsozailistischen Diktatur. Es versteht sich national und international als zentraler Ansprechpartner zu Fragen unrechtmäßiger Entziehungen von Kulturgut in Deutschland im 20. Jahrhundert. Kürzlich hat hat Zentrum 15 Projekte ausgewählt, die mit insgesamt 1,5 Millionen Euro gefördert werden sollen. Wie die Johannes

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Bayerische Staatsbibliothek übergibt Raubgut an Serbische Nationalbibliothek

  Die Bayerische Staatsbibliothek hat 203 Titel des Belgrader Verlags Geca Kon am 7. April an die Serbische Nationalbibliothek übergeben. Die Bücher gelangten einer Pressemitteilung der Staatsbibliothek zufolge als NS-Raubgut 1943 in deren Bestand.    Geca Kon (1873-1941) zählte in der Zwischenkriegszeit zu den bedeutendsten Verlagsbuchhändlern Südosteuropas. Geboren 1873 in Österreich-Ungarn, lebte er ab 1901

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