Praxis

Arbeitgeber, bewerbt euch! Wie der Fachkräftemangel einen Paradigmenwechsel erzwingt

Employer Relations

  In der traditionellen Logik bieten Organisationen Stellen an, auf die sich Arbeitnehmer bewerben. Der Fachkräftemangel verändert die Situation. Die Suchenden werden zu Gesuchten, Arbeitgeber müssen um die Gunst von Fachkräften buhlen. Wie so oft bestimmt die Knappheit der Güter die Preisentwicklung auf dem Markt. Strategien müssen deshalb neu konzipiert, Rollenverständnisse in Frage gestellt und

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Die Frankfurter Buchmesse: Mehr als nur ein gigantischer »Promi-Auflauf«

Buchmesse

  Die Frankfurter Buchmesse ist eine kaum zu überblickende Großveranstaltung für alle Art von Literatur und Medien. Der Rummel ist enorm – warum ein Besuch für Bibliothekare dennoch lohnt, erklärt Jan-Pieter Barbian: 7 100 Aussteller aus rund 100 Ländern, 275 791 Besucher an den fünf Messetagen, rund 9 900 akkreditierte Journalisten und Blogger – mit dieser Bilanz der

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Konvergenz und Kontingenz – Vom Bestandsaufbau zum Management von Informationen

Bestandsaufbau

  Die in BuB 05/2016 geführte Diskussion um den Bestandsaufbau in Bibliotheken wirkt  vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen auf dem Verlags- und Informationsmarkt und nicht zuletzt in den Bibliotheken selbst fast schon anachronistisch. Dies hat mehrere Gründe. Zum einen ist traditioneller Bestandsaufbau für die Zukunft  längst irrelevant und für die reale Nutzung und das

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Die Frankfurter Buchmesse: Licht im digitalen Tunnel

Frankfurter Buchmesse

  Seit April ist die Apple Watch im Handel – als iPhone-Erweiterung für das Handgelenk. Aber der Hype ist geringer als früher. Als Apple das iPhone und iPad herausbrachte, übernachteten noch viele Fans vor den Geschäften, um zu den ersten Besitzern der Geräte zu gehören. Die Verlagswelt setzte damals große Hoffnungen in Apples Erfindungen –

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Publikumsservice: Das Drei-Anker-Konzept der Stadtbibliothek am Neumarkt in Bielefeld

Die Stadtbibliothek Bielefeld setzt in Sachen Auskunft auf ein Drei-Anker-Konzept: Selbstbedienungstechnik, personalbetreutes Kundenfoyer und einen kompakten Schalter »Information und Publikumsservice«. Die positiven – und auch einige negative – Erfahrungen beschreibt der Direktor der Stadtbibliothek Bielefeld, Harald Pilzer, im Folgenden.



Der blinde Bibliothekar: Dokumentieren, ohne hinzusehen

178 000 schwerbehinderte Menschen waren in Deutschland im Oktober 2014 arbeitslos – Tendenz steigend. Jochen Schäfer und Sezen Stearn sind zwei blinde Fachangesellte für Medien- und Informationsdienste. Auch sie haben Probleme, auf dem ersten Arbeitsmarkt eine Job oder sogar eine Festanstellung zu bekommen. Und das, obwohl beide gut ausgebildet sind und mit technischen Hilfsmitteln ihren Arbeitsalltag

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Mit dem Master in die Bibliothek

Früher schien die Welt in Ordnung gewesen zu sein: Wer in den höheren Bibliotheksdienst wollte, hatte meist ein Bibliotheksreferendariat in Köln oder München absolviert. Bibliotheksarbeitgeber bedienten sich in der Regel aus dem Kreis dieser Absolventen. Es gab natürlich auch damals Ausnahmen: Die Diplom-Bibliothekarin (FH), die zusätzlich ein wissenschaftliches Studium mit Hochschuldiplom oder Promotion absolviert hatte,

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Bestandsaufbau – Von der aparten Beschaffungsreise bis zu Patron Driven Akquisition

Studentin in der Bibliothek

Im folgenden Beitrag führt Professor Konrad Umlauf zunächst in die Fachliteratur zum Thema »Bestandsaufbau« ein. Dann umreißt er die Rahmenbedingungen des Bestandsaufbaus und geht dabei vor allem auf rechtliche Fragen sowie auf Beschaffungsquellen und -bedingungen ein. Schließlich beschreibt der Bibliotheksexperte das Handlungsfeld »Bestandsaufbau« als Managementaufgabe unter Berücksichtigung der auf diesem Gebiet eingesetzten Instrumente. Abschließend diskutiert

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Sollen wir Bibliothekare jetzt alle Informatiker werden?

Immer mehr Bibliotheken übernehmen Aufgaben im Bereich der Datenerhaltung und -pflege. Informatiker/innen tragen im Öffentlichen Dienst oft die Bezeichnung »Angestellte/r in der Datenverwaltung«, obwohl die Verwaltung gespeicherter Daten schon lange keine Aufgabe mehr nur für Informatiker/innen darstellt. Gleichzeitig geht die bibliothekarische Arbeit über die klassische Literaturversorgung hinaus und umfasst zunehmend mehr und mehr technische Bereiche.

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Ist eine klare Definition von Bibliothek noch möglich?

Diskussionen mit FachkollegInnen hinterlassen oft den Eindruck, dass das Bibliothekswesen bis in die 90er-Jahre des 20. Jahrhunderts hinein im Wesentlichen von Gewissheiten geprägt war. Diese Gewissheiten bezogen sich auf Aufgaben und Ziele, Arbeitsabläufe und auch die Berufsbilder, die scheinbar fast ein Jahrhundert lang seit ihrer Professionalisierung nahezu unverändert geblieben sind. Es mag sicher gute Gründe

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