Praxis

Demokratieführungen in der Stadtbibliothek Duisburg

Demokratieführungen, Stadtbibliothek Duisburg, Intertkulturelle Bibliotheksarbeit

»Demokratieführungen« in der Stadtbibliothek Duisburg sind ein Angebot zur Förderung der Demokratie, kulturellen Vielfalt, Presse- und Meinungsfreiheit für Flüchtlinge sowie Bürgerinnen und Bürger mit Migrationshintergrund in Kooperation mit Schulen. Was hinter dem erfolgreichen Konzept steckt, erklärt Initiator Yilmaz Holtz-Ersahin im folgenden Beitrag. Duisburg ist geprägt von Sprachen- und Kulturenvielfalt. Der Anteil der Migrantinnen und Migranten

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»The Times they are a-changin’«

Die Bibliotheken in Deutschland haben seit der Jahrtausendwende einen bemerkenswerten Modernisierungsweg durchlaufen. Auch wenn diese allgemeine Bewertung nicht auf jede Einrichtung in gleichem Umfang zutreffen wird und es nach wie vor große regionale Unterschiede gibt: Insgesamt haben die Bibliothekare die »digitale Revolution« und die damit verbundenen Veränderungen im Medienangebot und in der Informationsvermittlung aufgenommen, ihr

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Arbeitgeber, bewerbt euch! Wie der Fachkräftemangel einen Paradigmenwechsel erzwingt

Employer Relations

  In der traditionellen Logik bieten Organisationen Stellen an, auf die sich Arbeitnehmer bewerben. Der Fachkräftemangel verändert die Situation. Die Suchenden werden zu Gesuchten, Arbeitgeber müssen um die Gunst von Fachkräften buhlen. Wie so oft bestimmt die Knappheit der Güter die Preisentwicklung auf dem Markt. Strategien müssen deshalb neu konzipiert, Rollenverständnisse in Frage gestellt und

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Die Frankfurter Buchmesse: Mehr als nur ein gigantischer »Promi-Auflauf«

Buchmesse

  Die Frankfurter Buchmesse ist eine kaum zu überblickende Großveranstaltung für alle Art von Literatur und Medien. Der Rummel ist enorm – warum ein Besuch für Bibliothekare dennoch lohnt, erklärt Jan-Pieter Barbian: 7 100 Aussteller aus rund 100 Ländern, 275 791 Besucher an den fünf Messetagen, rund 9 900 akkreditierte Journalisten und Blogger – mit dieser Bilanz der

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Konvergenz und Kontingenz – Vom Bestandsaufbau zum Management von Informationen

Bestandsaufbau

  Die in BuB 05/2016 geführte Diskussion um den Bestandsaufbau in Bibliotheken wirkt  vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen auf dem Verlags- und Informationsmarkt und nicht zuletzt in den Bibliotheken selbst fast schon anachronistisch. Dies hat mehrere Gründe. Zum einen ist traditioneller Bestandsaufbau für die Zukunft  längst irrelevant und für die reale Nutzung und das

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Die Frankfurter Buchmesse: Licht im digitalen Tunnel

Frankfurter Buchmesse

  Seit April ist die Apple Watch im Handel – als iPhone-Erweiterung für das Handgelenk. Aber der Hype ist geringer als früher. Als Apple das iPhone und iPad herausbrachte, übernachteten noch viele Fans vor den Geschäften, um zu den ersten Besitzern der Geräte zu gehören. Die Verlagswelt setzte damals große Hoffnungen in Apples Erfindungen –

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Willkommen! Flüchtlingsprojekte in deutschen Bibliotheken

  Asylkreis, Runder Tisch Asyl … überall schließen sich Menschen zusammen, um den neuankommenden Flüchtlingen aus aller Welt eine Willkommenskultur zu bieten. Dabei kooperieren Bürger, Kirchen, Gemeinden, Vereine, Verbände, Organisationen – und Bibliotheken sind selbstverständlich auch mit dabei. Die Aufgabe ist nicht einfach, weil man bei der Zielgruppe nicht von einer homogenen Sprach- oder Landeskultur

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Publikumsservice: Das Drei-Anker-Konzept der Stadtbibliothek am Neumarkt in Bielefeld

Die Stadtbibliothek Bielefeld setzt in Sachen Auskunft auf ein Drei-Anker-Konzept: Selbstbedienungstechnik, personalbetreutes Kundenfoyer und einen kompakten Schalter »Information und Publikumsservice«. Die positiven – und auch einige negative – Erfahrungen beschreibt der Direktor der Stadtbibliothek Bielefeld, Harald Pilzer, im Folgenden.



Der blinde Bibliothekar: Dokumentieren, ohne hinzusehen

178 000 schwerbehinderte Menschen waren in Deutschland im Oktober 2014 arbeitslos – Tendenz steigend. Jochen Schäfer und Sezen Stearn sind zwei blinde Fachangesellte für Medien- und Informationsdienste. Auch sie haben Probleme, auf dem ersten Arbeitsmarkt eine Job oder sogar eine Festanstellung zu bekommen. Und das, obwohl beide gut ausgebildet sind und mit technischen Hilfsmitteln ihren Arbeitsalltag

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Kunden steuern den Bestand: PDA am Beispiel der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln

Frankfurt am Main. Nutzergesteuerte Erwerbung. Das ist nichts Neues. Seit langem schon gibt es die altbekannten Formulare für Anschaffungsvorschläge. Aber ist das effektiv? „Nein“, sagt Peter Kostädt, Leiter des IT-Dezernats der Universitäts- und Stadtbibliothek (USB) Köln anlässlich des 10. Deutschen Bibliotheksleitertages in Frankfurt am Main. Bei einer Auswertung sei der Bibliotheksleitung der USB aufgefallen, dass ein

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