Politik

Die kritische Edition von Hitlers »Mein Kampf« – Eine Analyse

Hitlers »Mein Kampf«

  Am 31. Dezember 2015, also 70 Jahre nach Hitlers Tod, erlischt das Urheberrecht an seinem Buch »Mein Kampf«. Damit kommt ein Dilemma zurück auf die Tagesordnung, das sich 70 Jahre lang vermeintlich einfach im Giftschrank der Geschichte verstecken ließ: Wie soll mit einem Buch umgegangen werden, dessen Autor wie kein zweiter Hass und Vernichtung

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Willkommen! Flüchtlingsprojekte in deutschen Bibliotheken

  Asylkreis, Runder Tisch Asyl … überall schließen sich Menschen zusammen, um den neuankommenden Flüchtlingen aus aller Welt eine Willkommenskultur zu bieten. Dabei kooperieren Bürger, Kirchen, Gemeinden, Vereine, Verbände, Organisationen – und Bibliotheken sind selbstverständlich auch mit dabei. Die Aufgabe ist nicht einfach, weil man bei der Zielgruppe nicht von einer homogenen Sprach- oder Landeskultur

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Veränderung als Konstante: Ergebnisse der BIB-Mitgliederbefragung online verfügbar

Reutlingen. Der Berufsverband Information Bibliothek e.V. (BIB) ist zukunftsfähig, weil … »die Mitglieder die Basis sind und diese wollen den Berufsverband weiterentwickeln. Unsere Berufsgruppe muss und will sich den Herausforderungen stellen!«, kommentiert ein Mitglied in der Mitgliederbefragung »Zukunft gemeinsam gestalten«, die der  Berufsverband in Auftrag gegeben hat. Der Wunsch nach Aufbruch, Veränderung, Weiterentwicklung und  Mitgestaltung

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dbv Berlin begrüßt Neuausrichtung des Bestandsmanagements der ZLB

Die Neuausrichtung der Berliner Zentral- und Landesbibliothek (ZLB) schlägt immer höhere Wellen. Seit Wochen beharken sich die Kontrahenten in diversen Mailinglisten sowie in Artikeln und Online-Portalen der Hauptstadtpresse. Im Mittepunkt der Auseinandersetzung steht die Entscheidung der ZLB-Leitung, künftig der ekz.bibliotheksservice GmbH in Reutlingen einen Großteil der Medienerwerbung zu übertragen. Die Entscheider in der ZLB versprechen sich davon

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Pro & Contra: Sollen Bibliotheken sonntags öffnen?

Wenige Themen erhitzen die Gemüter so sehr wie die Diskussion um die Sonntagsöffnung von (Öffentlichen) Bibliotheken. Zwei Lager stehen sich weitgehend unversöhnlich gegenüber. Im Folgenden argumentieren Brigitte Behrendt und Guido Weyer, wieso Bibliotheken als zeitgemäße Einrichtungen sonntags unbedingt ihre Türen öffnen sollten. Iris Kräutl vertritt die Gegenposition und ruft zum Schutz der Arbeitnehmerrechte auf: Der Sonntag diene der Erholung

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Das Freihandelsabkommen TTIP betrifft auch die Bibliotheken

Größer könnten die Gegensätze nicht sein: Für die einen ist TTIP »Ein Programm für Wohlstand«, für Innovation, Wachstum und Arbeitsplätze durch Freihandel, die große Chance zur Belebung der Weltwirtschaft, ein Symbol für die Stärkung der transatlantischen Allianz gegen die Despoten des Ostens und der Einstieg in die längst überfällige Beseitigung von staatlichen Kultursubventionen; für die

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Die Erhaltung schriftlicher Überlieferung und die Notwendigkeit des Kulturgutschutzes

Brennendes Buch

Der Erste Weltkrieg gilt als Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts: mehr als 17 Millionen Tote, unvorstellbares menschliches Leid, katastrophale Zerstörungen – nicht zuletzt an bedeutenden Kulturgütern. BuB nimmt deshalb den 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs zum Anlass, über die Notwendigkeit des Kulturgutschutzes nachzudenken. Die beiden Experten für Bestandserhaltung, Irmhild Schäfer und Michael Vogel, geben

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Bibliotheken auf der Tagesordnung – und im Abschlussbericht der Enquete-Kommission

Im April hat die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages »Internet und digitale Gesellschaft« ihren Abschlussbericht vorgelegt.[1] Ausgedruckt sind es über 2 000 Seiten Papier, die die Kommission in den vergangenen drei Jahren produziert hat – sie enthalten erfreulich viel »Bibliothek«. Grund genug also, die Arbeit der Kommission und das Ergebnis-Papier genauer unter die Lupe zu nehmen. »Bibliotheken

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Gemeinsame Erfolge in Lobbyarbeit und Kulturpolitik

Der Deutsche Kulturrat wurde 1981 als politisch unabhängige Arbeitsgemeinschaft kultur- und medienpolitischer Organisationen und Institutionen von bundesweiter Bedeutung gegründet. Er ist der Ansprechpartner der Politik in allen übergreifenden kulturpolitischen Angelegenheiten. Seit 1996 sind die Bibliothekare über die Mitgliedschaft des Vorgängers des bibliothekarischen Dachverbands BID ebenfalls im Deutschen Kulturrat vertreten. Was die Mitarbeit bisher gebracht hat,

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Entschuldungsprogramme der Länder: Trügerische Sparpakete

Mit speziellen Entschuldungsprogrammen wollen einige Bundesländer klammen Kommunen finanziell unter die Arme greifen. Diese müssen sich im Gegenzug zu strengen Sparauflagen verpflichten: Die Bibliotheken befürchten das Schlimmste. Welche Gefahr für Bibliotheken genau dahintersteckt, beschreibt der aktuelle »Themendienst«* des Deutschen Bibliotheksverbands (dbv): Ginge es einfach nur um die Gesamtsumme, sollten diese Zahlen die Kämmerer in Bund,

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