Lesesaal

Die Deutsche Nationalbibliothek – gestern und heute

Frankfurt am Main. Der 106. Deutsche Bibliothekartag findet in diesem Jahr vom 30. Mai bis zum 2. Juni in Frankfurt am Main statt. Das Motto der größten Fortbildungsveranstaltung für Bibliothekare und Informationsexperten in Europa, zu dem mehr als 3.000 Besucher erwartet werden, lautet »Medien – Menschen – Märkte.« Neben den zahlreichen Vorträgen, Workshops und Diskussionen

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Einmal über den Tellerrand und zurück – Bibliothekarischer Fachaustausch in Europa

Bibliothekarischer Fachaustausch in Europa

  »Die Reise hat mich persönlich sehr bereichert und mir wertvolle Anregungen und gute Impulse für meine tägliche Arbeit gegeben«, lautet das Fazit einer deutschen Bibliothekarin, die an einer Studienreise in die Niederlande teilnahm. Trotz all der Informationen über unsere europäischen Nachbarbibliotheken und Best-Practice Sammlungen, von denen wir lernen und für die eigenen Bibliotheksentwicklungen nutzen,

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Arbeitgeber, bewerbt euch! Wie der Fachkräftemangel einen Paradigmenwechsel erzwingt

Employer Relations

  In der traditionellen Logik bieten Organisationen Stellen an, auf die sich Arbeitnehmer bewerben. Der Fachkräftemangel verändert die Situation. Die Suchenden werden zu Gesuchten, Arbeitgeber müssen um die Gunst von Fachkräften buhlen. Wie so oft bestimmt die Knappheit der Güter die Preisentwicklung auf dem Markt. Strategien müssen deshalb neu konzipiert, Rollenverständnisse in Frage gestellt und

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Der Makerspace: Ort für Kreativität und Wissenstransfer

Makerspace

  Durch die digitale Transformation befindet sich unsere Gesellschaft im Umbruch. Dies gilt auch für die Rolle der Öffentlichen Bibliotheken. Der Umgang mit neuen Technologien ist einer der Schlüssel für die gesellschaftliche Teilhabe. Der gleichberechtigte Zugang zu Wissen hat sich längst weit über das geschriebene Wort hinaus entwickelt. Digitale Chancengerechtigkeit ist für unsere Gesellschaft zu

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Provenienzforschung und Restitution

  Die Historikerin Lucy S. Dawidowicz kam als Angestellte des American Jewish Joint Distribution Committe 1947 nach Offenbach in das sogenannte »Offenbacher Depot«. Kistenweise stapelte sich dort jüdisches Schriftgut, durch die Nationalsozialisten zusammengeraubt aus ganz Europa. Dawidowicz nahm die dort eingelagerten Bücher als »verwaiste und heimatlos stumme Überlebende ihrer ermordeten Besitzer« wahr.[1] Auch in der

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Fahrbibliotheken gestern und heute: »Wir kommen Ihnen entgegen«

  Mobile Bibliotheken begegnen uns heute überall auf der Welt in vielen Varianten. Eine der ersten mobilen Bibliotheken soll Berichten nach im Heer von Napoleon entstanden sein: »Er hatte auf seinen Feldzügen eine kleine Reisebibliothek in der Kutsche, der Wechsel vom gelehrten Barock zur kritischen Aufklärung hatte bereits die gewichtigen Foliobände durch elegante und leichte

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Bibliotheksservices für Flüchtlinge in den Niederlanden

Flüchtlinge

  Die Niederlande sehen sich, ebenso wie andere Länder Europas, seit dem Sommer 2015 mit einer steigenden Zahl von Asylbewerbern konfrontiert, von denen die meisten aus Syrien kommen. Der immense Zustrom an Flüchtlingen setzt die niederländische Gesellschaft einem erheblichen Druck aus, und die politische Reaktion im Land ist eine andere als beispielsweise die Willkommenspolitik von

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Das Bibliothekswesen der Niederlande: Kooperationen – Stiftungen – Mittelpunkt der Gemeinde

  Die Niederlande sind als Teil von Europa von Beginn an Mitglied der Europäischen Union gewesen. Einige Teile des vorwiegend flachen und etwa 40 000 Quadratkilometer großen Landes liegen unterhalb des Meeresspiegels. Die Einwohnerzahl liegt bei rund 17 Millionen. Die bedeutende Rolle der Informations- und Meinungsfreiheit, gekoppelt mit einem ausgeprägten Unternehmergeist, hat eine Vielzahl von Wirtschaftszweigen

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Das Verzeichnis Deutscher Drucke des 18. Jahrhunderts (VD 18) – Ziele, Entwicklung und aktueller Stand

VD 18

  Das Verzeichnis Deutscher Drucke des 18. Jahrhunderts (VD 18) hat eine vollständige deutsche Nationalbibliografie des 18. Jahrhunderts zum Ziel und knüpft damit an die Bemühungen seiner Vorgängerprojekte VD 16 und VD 17 an, die dasselbe für die beiden vorangegangenen Jahrhunderte umsetzen. Im Rahmen des VD 18 werden alle zwischen 1701 und 1800 in deutscher

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Die Frankfurter Buchmesse: Mehr als nur ein gigantischer »Promi-Auflauf«

Buchmesse

  Die Frankfurter Buchmesse ist eine kaum zu überblickende Großveranstaltung für alle Art von Literatur und Medien. Der Rummel ist enorm – warum ein Besuch für Bibliothekare dennoch lohnt, erklärt Jan-Pieter Barbian: 7 100 Aussteller aus rund 100 Ländern, 275 791 Besucher an den fünf Messetagen, rund 9 900 akkreditierte Journalisten und Blogger – mit dieser Bilanz der

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