Kindersoftwarepreis vergeben: 2600 Kinder in der Jury

Frankfurt am Main. Zum 13. Mal auf der Frankfurter Buchmesse der deutsche Kindersoftwarepreis TOMMI verliehen. Rund 2600 Kinder haben vier Wochen lang in 23 teilnehmenden Bibliotheken die besten Spiele ausprobiert und die Sieger gekürt.

„Kinder wachsen heute selbstverständlich mit digitalen Medien auf und haben ihren ganz eigenen Blick darauf, welche Neuerscheinungen sie interessieren. Dass beim Deutschen Kindersoftwarepreis TOMMI eine Kinderjury das letzte Wort über die Nominierungen hat, ist deshalb genau richtig“, sagte Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig bei der Preisverleihung.

Neu in diesem Jahr waren die elektronischen Spielzeuge: „Die neue Kategorie elektronisches Spielzeug hat bei den Kindern in den Bibliotheken einen Nerv getroffen. Die Kombination aus digitalem Spiel und haptischem Erleben sorgt für ganz neue Spielerlebnisse“, erklärt Co-Initiator Thomas Feibel:

Auch beim Veranstalter Family Media ist man zufrieden. „Wieder einmal überzeugen die Bibliotheken in Deutschland als wichtigster und unverzichtbarer Partner, wenn es um fachkundige Vermittlung von Lese- und Medienkompetenz geht – gerade auch im Umgang mit Computerspielen“, stellt Geschäftsführer Marko Petersen fest.

Gewonnen haben in der Kategorie Konsolenspiele „Mario Kart8“ (Nintendo), die beiden PC-Spiele „Child of Light“ (Ubisoft) und „Dream Hills“ (S.A.D.), die App „Oink Oink“ (Ravensburger Digital) und das elektronische Spielzeug „Story Starter“ (Lego Education). Den Sonderpreis Kindergarten & Vorschule vergaben Prof. Dr. Stefan Aufenanger von der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz und seine Mitarbeiter am Institut für Erziehungswissenschaft. An die App Squirrel und Bär (Good Evil). (dbv / 20.10.2014)

 

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