Informationsfreiheit in Gefahr!

Wien (Österreich). Der „Arbeitskreis kritischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (KRIBIBI)“ veranstaltet gemeinsam mit der Universität Wien, dem Verein „transform!at“ und weiteren Organisationen die internationale Konferenz „Freedom of Information under Pressure. Control – Crisis – Culture„. Die Tagung findet am 28. Februar und 1. März im Kuppelsaal der Technischen Universität Wien statt. Die Teilnahme ist für alle angemeldeten Personen frei und kostenlos. Die Konferenzsprache ist Englisch mit Simultanübersetzung, ein Live-Streaming wird durch „The Press Project“ angeboten.

Die Veranstalter nehmen die jüngsten Enthüllungen der weitreichenden Abhörmaßnahmen durch Geheimdienste, die zunehmende Zensur von Massenmedien im Zusammenhang mit der weltweiten Wirtschaftskrise sowie die gerichtliche Verfolgung von Journalisten und Whistle-Blowern zum Anlass, einige der brennendsten Fragen rund um das Thema Informationsfreiheit unter die Lupe zu nehmen.

Für BibliothekarInnen und andere Buch- und LiteraturliebhaberInnen wird wahrscheinlich das Panel 3 „Right of Access to Information and Public Knowledge“ besonders interessant sein, das am Nachmittag des zweiten Kongresstages stattfinden soll. Als Sprecher eingeladen wurden Nikolaus Hamann (Büchereien Wien; Mitglied KRIBIBI), Josef Barth (Transparenzgesetz.at), Antonis Broumas (Rechtsanwalt, Digital Liberation Network), Lisa Schilhan (Vereinigung österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VÖB)) und Markus Blümel (Katholische Sozialakademie Österreichs).

Geplant sind noch drei weitere Panels zu den Themen „Media and Journalism under Pressure“; „Surveillance and Whistle-Blowing“ und „Right to Information and Public Knowledge“. Insgesamt werden mehr als 30 SprecherInnen zu den verschiedenen Themenblöcken referieren, von den meisten Diskussionsbeiträgen gibt es bereits Abstracts, noch fehlende werden laufend ergänzt. Hauptredner ist Gill Phillips, Leiterin der redaktionellen Rechtsabteilung des „Guardian“.

Zum kompletten Programm und zur Anmeldung geht es unter http://freedom-of-information.info/. (15.01.2014)

 

Kommentare geschlossen