Geringe Flutschäden

Berlin. Die diesjährigen Flutschäden bei den Bibliotheken sind nach Angaben des Deutschen Bibliotheksverbands (dbv, www.bibliotheksverband.de) geringer ausgefallen als bei der Flut 2002. In einigen Bundesländern wie Brandenburg, Schleswig Holstein und Niedersachsen ist, nach den vorliegenden Informationen aus den Landesverbänden des dbv, keine Bibliothek von der großen Flut im Juni betroffen oder beschädigt worden. Auch in Bayern ist die Flut, aus Sicht der Bibliotheken, glimpflich ausgegangen, lediglich eine Bücherei in Deggendorf hat mit Überflutungen zu kämpfen gehabt. In Sachsen-Anhalt hat die Stadtbibliothek Halle erhebliche Schäden davongetragen. Der Schaden wird auf circa 40 000 Euro beziffert. Vier städtische Bibliotheken in Sachsen sind stark von der Flut betroffen: In Pirna, Meissen, Chemnitz und Grimma sind Gebäude und Möbel beschädigt. Die Bestände konnten jedoch durch gut funktionierende Vorwarnsysteme und dank zahlreicher Hilfskräfte – teilweise in Nachtschicht – geborgen und ausgelagert werden. Allerdings ist der Bestand durch die hohe Luftfeuchtigkeit gefährdet. (1.8.2013)

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