Praxis

Kunden steuern den Bestand: PDA am Beispiel der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln

Frankfurt am Main. Nutzergesteuerte Erwerbung. Das ist nichts Neues. Seit langem schon gibt es die altbekannten Formulare für Anschaffungsvorschläge. Aber ist das effektiv? „Nein“, sagt Peter Kostädt, Leiter des IT-Dezernats der Universitäts- und Stadtbibliothek (USB) Köln anlässlich des 10. Deutschen Bibliotheksleitertages in Frankfurt am Main. Bei einer Auswertung sei der Bibliotheksleitung der USB aufgefallen, dass ein

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Mit dem Master in die Bibliothek

Früher schien die Welt in Ordnung gewesen zu sein: Wer in den höheren Bibliotheksdienst wollte, hatte meist ein Bibliotheksreferendariat in Köln oder München absolviert. Bibliotheksarbeitgeber bedienten sich in der Regel aus dem Kreis dieser Absolventen. Es gab natürlich auch damals Ausnahmen: Die Diplom-Bibliothekarin (FH), die zusätzlich ein wissenschaftliches Studium mit Hochschuldiplom oder Promotion absolviert hatte,

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Bestandsaufbau – Von der aparten Beschaffungsreise bis zu Patron Driven Akquisition

Studentin in der Bibliothek

Im folgenden Beitrag führt Professor Konrad Umlauf zunächst in die Fachliteratur zum Thema »Bestandsaufbau« ein. Dann umreißt er die Rahmenbedingungen des Bestandsaufbaus und geht dabei vor allem auf rechtliche Fragen sowie auf Beschaffungsquellen und -bedingungen ein. Schließlich beschreibt der Bibliotheksexperte das Handlungsfeld »Bestandsaufbau« als Managementaufgabe unter Berücksichtigung der auf diesem Gebiet eingesetzten Instrumente. Abschließend diskutiert

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Sollen wir Bibliothekare jetzt alle Informatiker werden?

Immer mehr Bibliotheken übernehmen Aufgaben im Bereich der Datenerhaltung und -pflege. Informatiker/innen tragen im Öffentlichen Dienst oft die Bezeichnung »Angestellte/r in der Datenverwaltung«, obwohl die Verwaltung gespeicherter Daten schon lange keine Aufgabe mehr nur für Informatiker/innen darstellt. Gleichzeitig geht die bibliothekarische Arbeit über die klassische Literaturversorgung hinaus und umfasst zunehmend mehr und mehr technische Bereiche.

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Ist eine klare Definition von Bibliothek noch möglich?

Diskussionen mit FachkollegInnen hinterlassen oft den Eindruck, dass das Bibliothekswesen bis in die 90er-Jahre des 20. Jahrhunderts hinein im Wesentlichen von Gewissheiten geprägt war. Diese Gewissheiten bezogen sich auf Aufgaben und Ziele, Arbeitsabläufe und auch die Berufsbilder, die scheinbar fast ein Jahrhundert lang seit ihrer Professionalisierung nahezu unverändert geblieben sind. Es mag sicher gute Gründe

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