Archiv für September 2013

Gemeinsame Erfolge in Lobbyarbeit und Kulturpolitik

Der Deutsche Kulturrat wurde 1981 als politisch unabhängige Arbeitsgemeinschaft kultur- und medienpolitischer Organisationen und Institutionen von bundesweiter Bedeutung gegründet. Er ist der Ansprechpartner der Politik in allen übergreifenden kulturpolitischen Angelegenheiten. Seit 1996 sind die Bibliothekare über die Mitgliedschaft des Vorgängers des bibliothekarischen Dachverbands BID ebenfalls im Deutschen Kulturrat vertreten. Was die Mitarbeit bisher gebracht hat,

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Neues Verfahren zur Aktualisierung der Systematiken

Vor drei Jahren beschloss die Steuerungsgruppe »Systematikkooperation« mit Vertretern des Deutschen Bibliotheksverbandes (dbv), des Berufsverbands Information Bibliothek (BIB) und der ekz.bibliotheksservice GmbH (siehe auch BuB Heft 7/8-2011, Seite 511) die Aktualisierungen der ASB und der KAB auf neue Grundlagen zu stellen. Hintergrund war, dass mit der Auflösung des Deutschen Bibliotheksinstitutes die Systematikpflege für die bereits

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Lokalsysteme in der Cloud

Bibliothekssoftware für das Management interner Geschäftsabläufe hat bereits in den vergangenen 20 Jahren durch die Einführung integrierter Geschäftsgänge zu signifikanten Veränderungen in den internen Strukturen der Bibliotheken geführt. Nun steht eine neue Generation von Bibliotheksmanagementsoftware vor der Markteinführung. Diese zeichnet sich durch eine neue technische Architektur auf der Basis von Cloud Computing, medientypunabhängige standardisierte Arbeitsabläufe

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Der Inhalt muss zum Nutzer

Die Welt der Bibliotheken befindet sich in einem noch nie da gewesenen Umbruch. Für das Überleben der einzelnen Einrichtungen ist es essenziell wichtig, diesen Prozess nicht nur passiv zu begleiten, sondern aktiv mitzugestalten. Welche Aufgaben dabei auf wissenschaftliche Bibliotheken zukommen, beschreibt Professor Klaus Tochtermann: Die folgenden Ausführungen zur Charakterisierung der wissenschaftlichen Bibliothek basieren auf mehreren

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Ist eine klare Definition von Bibliothek noch möglich?

Diskussionen mit FachkollegInnen hinterlassen oft den Eindruck, dass das Bibliothekswesen bis in die 90er-Jahre des 20. Jahrhunderts hinein im Wesentlichen von Gewissheiten geprägt war. Diese Gewissheiten bezogen sich auf Aufgaben und Ziele, Arbeitsabläufe und auch die Berufsbilder, die scheinbar fast ein Jahrhundert lang seit ihrer Professionalisierung nahezu unverändert geblieben sind. Es mag sicher gute Gründe

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Das Herz ist wieder hergestellt – Der neue Allgemeine Lesesaal der Staatsbibliothek zu Berlin

Im Dezember 2012 konnte die Staatsbibliothek zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz (SBB-PK) an ihrem Standort Unter den Linden den symbolischen Schlüssel für ihre lange erwarteten Neubauten entgegennehmen: den neuen Allgemeinen Lesesaal, den Rara-Lesesaal, die Tresormagazine und das Freihandmagazin. Knapp 100 Jahre nach der Einweihung des Gebäudes für die damals noch Königliche Bibliothek und 70

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Mobiles Leben – Kreatives Chaos

Die Zahl der Deutschen, die mobil ins Netz gehen, steigt rapide an – ebenso die Zahl der Anwendungen. Nur: Welche der unzähligen Trends sollte man im Auge behalten? Die amerikanische Firma Linden Labs ist bekannt für ihr virtuelles Parallel-Universum »Second Life«. Dort schlüpft man in einen digitalen Charakter, ändert sein Aussehen, richtet sich eine Wohnung

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Neue Technik für Bibliotheken – Die Firmenmesse in Leipzig

Stolz konnte Heinz-Jürgen Lorenzen, der frisch gewählte Präsident des bibliothekarischen Dachverbands BID, bei der Eröffnung des 5. Bibliothekskongresses in Leipzig die Rekordzahl der Aussteller auf der Messe verkünden: 151 Firmen, Bibliotheken, Institutionen, Verbände und Hochschuleinrichtungen haben ihre Produkte und Dienstleistungen den mehr als 3 500 TeilnehmerInnen – eine weitere Rekordzahl für den Leipziger Kongress – präsentiert.

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Eiszeit in Leipzig: Unterkühlte Diskussion zwischen Verlegern und Bibliothekaren

Frostige Zeiten in Leipzig: Der plötzliche Wintereinbruch zu Beginn des diesjährigen Bibliothekskongresses illustrierte angemessen das unterkühlte Verhältnis zwischen Bibliothekaren und Verlegern in Sachen E-Books, dem zentralen Thema des größten Fortbildungstreffs für Informationsspezialisten, das sich durch nahezu alle Veranstaltungen zog. Selbst die Abschlussdiskussion mit hochrangigen Vertretern der Verlagsbranche führte zu keinem spürbaren Tauwetter. Als sich der

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»Wenn die Kinder nicht zu den Büchern kommen können, dann müssen die Bücher zu den Kindern kommen«

Es ist kein Geheimnis, dass Bibliotheken, die schwer zu erreichen sind, wenig genutzt werden.[1] Dieses Schicksal teilte vor allem die Kinderbibliothek des Deutsch-Französischen Kulturzentrums in Ramallah. Grund ist die schwierige politische Lage – durch die israelische Besatzung ist das Westjordanland nicht nur von seinem traditionellen Bezugspunkt Jerusalem abgetrennt, sondern zusätzlich machen Straßensperren, Checkpoints und der

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