Archiv für September 2013

Hamlet gesperrt

London (Großbritannien). Wie absurd Netzfilter sein können, hat der Fall des britischen Buchautors Mark Forsyth gezeigt, als er in der British Library im Internet nach Hamlet recherchierte. Forsyth wollte, so berichtete die Wochenzeitung »Die Zeit« in ihrer Online-Ausgabe vom 13. August, ein bestimmtes Zitat aus Shakespeares Hamlet überprüfen und gab »Hamlet MIT« bei Google ein.

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200 neue Leseclubs

Mainz. Die Stiftung Lesen wird im Rahmen des Förderprogramms »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung« 200 neue Leseclubs in ganz Deutschland einrichten. In freizeitorientierter Atmosphäre treffen sich Kinder und Jugendliche regelmäßig, um gemeinsam zu lesen, zu spielen und mit Medien viele kreative Dinge auszuprobieren. Den Schlüssel zur Lesemotivation haben die pädagogisch geschulten Betreuer der Clubs.

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Experten blicken in die Zukunft

London (Großbritannien). Die britische Tageszeitung »The Guardian« hat im August Bibliothekare von zehn renommierten wissenschaftlichen Bibliotheken in unterschiedlichen Ländern – USA, Großbritannien, Japan, Nigeria, Australien, Singapur, Brasilien, Kanada und Italien – zu ihren Zukunftsvisionen befragt. Die Essays der zehn Bibliotheksexperten über künftige fachliche Herausforderungen, deren Bewältigung sowie über die Rolle von Bibliotheken im künftigen Wissenschaftssystem

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Nationalbibliothek im RDA Committee of Principals

Frankfurt am Main. Die Deutsche Nationalbibliothek (DNB) ist als Mitglied ins Committee of Principals (CoP) eingeladen worden. Ausschlaggebend für diese Entscheidung des Gremiums, das als Auftraggeber des Joint Steering Committee for Development of RDA (JSC) insbesondere für die strategische Entwicklung des Standards Resource Description and Access (RDA) verantwortlich ist, war nach Aussage der Vorsitzenden Mary

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Comic ist Kunst

Berlin. Der Comic soll dieselbe Anerkennung wie Literatur und Bildende Kunst erfahren und entsprechend staatlich wie privat gefördert werden: Auf Initiative des Internationalen Literaturfestivals Berlin verlas Comic-Künstlerin Ulli Lust Anfang September im Haus der Berliner Festspiele das »Manifest für die Comic-Kunst«. Zu den Unterzeichnern gehören Jugendbuchautoren wie Cornelia Funke, Kunsthistoriker wie Professor Walter Grasskamp, und

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Zeit, Empathie und fachliche Betreuung

Auf dem Gelände der heutigen Stiftung Topographie des Terrors befanden sich in der Zeit von 1933 bis 1945 die wichtigsten Zentralen des nationalsozialistischen Terrors: die Gestapo, die Reichsführung-SS und das Reichssicherheitshauptamt. In der Nachkriegszeit wurden die zum Teil stark zerstörten Gebäude abgetragen, das Gelände entwickelte sich zu einer Brache und wurde verschiedentlich genutzt. Durch den

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Eine Geschichte voller verpasster Chancen

Schülerbüchereien sind in Deutschland schon im 18. Jahrhundert sozusagen als Urform der heutigen Kinder- und Jugendbibliotheken entstanden. Wie konnte es passieren, dass  gerade diese Bibliotheksform in den letzten Jahrzehnten so stiefmütterlich behandelt wird? Und sind sie nicht mittlerweile sowieso viel einfacher und kostengünstiger durch die neuen Medien ersetzbar? 2012 hat die Kultusministerkonferenz (KMK) einen Beschluss

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Augmented Reality – Nur ein weiterer Hype oder eine Technologie vor dem Durchbruch?

Der »Gartners 2012 Hype Lifecircle«[1] listet Augmented Reality zwar als eine der Technologien auf, bei der sich die großen Erwartungen der letzen Jahre in eine realistische Ernüchterung verwandelt haben, trotzdem ist laut der Experten von Gartner in den nächsten Jahren weiterhin mit dieser Technologie zu rechnen. Zeit, sich Augmented Reality von Seiten der Bibliothek aus

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Sollen wir Bibliothekare jetzt alle Informatiker werden?

Immer mehr Bibliotheken übernehmen Aufgaben im Bereich der Datenerhaltung und -pflege. Informatiker/innen tragen im Öffentlichen Dienst oft die Bezeichnung »Angestellte/r in der Datenverwaltung«, obwohl die Verwaltung gespeicherter Daten schon lange keine Aufgabe mehr nur für Informatiker/innen darstellt. Gleichzeitig geht die bibliothekarische Arbeit über die klassische Literaturversorgung hinaus und umfasst zunehmend mehr und mehr technische Bereiche.

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Bibliotheken auf der Tagesordnung – und im Abschlussbericht der Enquete-Kommission

Im April hat die Enquete-Kommission des Deutschen Bundestages »Internet und digitale Gesellschaft« ihren Abschlussbericht vorgelegt.[1] Ausgedruckt sind es über 2 000 Seiten Papier, die die Kommission in den vergangenen drei Jahren produziert hat – sie enthalten erfreulich viel »Bibliothek«. Grund genug also, die Arbeit der Kommission und das Ergebnis-Papier genauer unter die Lupe zu nehmen. »Bibliotheken

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