2. Forum Bibliothekspädagogik befasst sich mit lebenslangem Lernen

Hella Schwemmer-Martienßen (links) und Ute Krauß-Leichert. Foto: Department Information HAW Hamburg

Hella Schwemmer-Martienßen (links) und Ute Krauß-Leichert. Foto: Department Information HAW Hamburg

 

Am 23. Januar hat in der Zentralbibliothek der Bücherhallen Hamburg die Tagung »Bibliothekspädagogik – Pluspunkt Lebenslanges Lernen« stattgefunden. Zwölf Studierende von der Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) Hamburg unter der Leitung von Ute Krauß-Leichert hatten die Tagung nach drei Monaten Vorbereitungszeit auf die Beine gestellt. Die Resonanz übertraf nach Angaben von Krauß-Leichert mit über 170 alle Erwartungen. Auch aus Österreich und der Schweiz kamen Gäste.

Festredner Jochen Dudeck, Vorsitzender der dbv-Kommission für Kinder- und Jugendbibliotheken, hielt den Eröffnungsvortrag. „Provozierend, treffsicher und mit philosophischem Unterton“ habe er die richtigen Worte für den Startschuss der Tagung getroffen, heißt es seitens der HAW. Weitere Ehrengäste waren Ulrike Hanke, Teachertrainerin aus Freiburg und der Journalist, Kinderbuchautor, Medienexperte und aktueller Gewinner der Karl-Preusker-Medaille Thomas Feibel, der in seinem Vortrag der frage nachging: »Was macht Sinn mit Neuen Medien?«

Studierende mit eigenen Angeboten auf der Tagung

Studierenden von Hochschulen in Hamburg, Leipzig und Köln beteiligten sich mit eigenen Vorträgen und Workshops an der Veranstaltung: »Eine Buchrallye für Kirsten Boie – ein Angebot für Bibliotheken«, »Kundenorientierte Kommunikation mit ‚einfacher Sprache‘ in Bibliotheken« und »Bibliothekspädagogik im Diskurs – Diskussionsrunde und Mini-Worldcafé«.

Planung und Organisation der Tagung ist ein Gemeinschaftsprojekt von Studierenden und Dozenten verschiedener Medienhochschulen Deutschlands: der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (Ute Krauß-Leichert), der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (Kirsten Keller-Loibl), der Fachhochschule Köln (Tom Becker) und der Hochschule der Medien Stuttgart (Susanne Krüger). Die Hochschulen kooperierten auch beim zweiten Forum wieder mit dem Berufsverband Information Bibliothek (BIB) und diesmal auch mit der Bibliothek am Veranstaltungsort, den Bücherhallen Hamburg.

Zweijähriger Rhythmus

Das Forum Bibliothekspädagogik soll im zweijährigen Rhythmus an wechselnden Orten angeboten werden. Nach und nach sollen so Interessierte aus allen Regionen Deutschlands an dem Forum teilnehmen können. Das Forum soll die Bibliothekspädagogik als Teildisziplin der Bibliothekswissenschaft, als Theorie- und Praxisfeld von Bibliothekarinnen und Bibliothekaren in Öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken thematisieren. Dabei umfasst Bibliothekspädagogik alle Bildungs- und Vermittlungsaktivitäten von Bibliotheken unter Berücksichtigung pädagogischer und didaktischer Aspekte. Dem Motto »Lebenslanges Lernen« des zweiten Forums entsprechend wurden sieben Vorträge und neun Workshops veranstaltet, die bibliothekspädagogische Themen für Zielgruppen jeden Alters präsentierten. Im Blog zur Tagung (http://forumbibliothekspaedagogik.wordpress.com/) können die Präsentationen, Arbeitspapiere usw. nachgelesen und die Fotos zur Tagung angeschaut werden.

Nicole Gageur, red (20.2.2015)

Weitere Impressionen vom 2. Forum Bibliothekspädagogik in Hamburg (Fotos: Department Information HAW Hamburg):

Ulrike Hanke, Teachertrainerin aus Freiburg

Ulrike Hanke, Teachertrainerin aus Freiburg

Das 2. Forum Bibliothekspädagogik war gut besucht.

Das 2. Forum Bibliothekspädagogik war gut besucht.

Ute Krauß-Leichert (am Mikrofon) leitete die Veranstaltung.

Ute Krauß-Leichert (am Mikrofon) leitete die Veranstaltung.

Großer Andrang: In den Pausen gab es Gelegenheit zum kollegialen Austausch.

Großer Andrang: In den Pausen gab es Gelegenheit zum kollegialen Austausch.

Die Teilnehmer konnten aus etlichen Vorträgen und Workshops zur Bibliothekspädagogik auswählen.

Die Teilnehmer konnten aus etlichen Vorträgen und Workshops zur Bibliothekspädagogik auswählen.

Alexandra und Sopiya Batan kümmerten sich um die Anmeldung der anreisenden Teilnehmer.

Alexandra und Sopiya Batan kümmerten sich um die Anmeldung der anreisenden Teilnehmer.

Kommentare geschlossen